Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens für inklusive Gemeinwesen

Beiträge für inklusive Gemeinwesen gesucht!

Die Aktion Mensch Stiftung hat in diesem Jahr Anthropoi Bundesverband angeregt, ein Projekt zu beantragen, in dem Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens, insbesondere von heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Dorf- und Lebensgemeinschaften, für inklusive Gemeinwesen herausgearbeitet, gefördert und entwickelt werden könnten.

Auf der Website der Stiftung heißt es: "Die Aktion Mensch Stiftung versteht sich als Förderer von Innovationen zur Weiterentwicklung, Umsetzung und Multiplikation von Inklusion und Teilhabe. Sie fördert Modellprojekte von frei gemeinnützigen Organisationen mit Sitz in Deutschland, die überregional und multiplikatorisch wirken, umfassende Barrierefreiheit realisieren sowie eine messbare Wirkung erzielen." Die Ausrichtung auf bundesweite Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung unterscheidet die Aktion Mensch Stiftung von dem Aktion Mensch e.V., der in bekannter Weise vorrangig Einzelprojekte und -vorhaben im Bereich der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe fördert.

Auf einem Projekttag "Inklusives Gemeinwesen" wurden am 12. September 2018 erste Ideen, Potenziale und Herausforderungen für die Entwicklung inklusiver Gemeinwesen, aus den Angeboten des anthroposophischen Sozialwesens heraus, erarbeitet.
Im Nachgang des Projekttages wurde mit der Aktion Mensch Stiftung die Beantragung eines Projektes "Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens für inklusive Gemeinwesen" abgestimmt. In dem Antragsverfahren würde das Projekt in einem mehrstufigen Prozess zusammen mit Mitgliedsorganisationen von Anthropoi Bundesverband und der Aktion Mensch Stiftung bis hin zur Antragsentscheidung im Stiftungsrat der Stiftung am 21.08.2019 entwickelt werden.

Für die Vorbereitung und für die Durchführung des Projektes benötigen wir nun die aktive und initiative Mitarbeit von Trägern, Einrichtungen und Diensten des anthroposophischen Sozialwesens. Wir möchten Sie deshalb hiermit aufrufen, uns Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit für die Vorbereitung und Durchführung des Projektes zu bekunden (eine kurze E-Mail mit Kontaktdaten einer Ansprechperson an bundesverband@anthropoi.de genügt).

Die bundesweite Projektförderung der Aktion Mensch Stiftung würde sich über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einer maximalen Fördersumme von 200.000 Euro jährlich erstrecken. Daneben könnten im Zusammenhang mit dem bundesweiten Projekt Mitgliedsorganisationen von Anthropoi Bundesverband für Ihre Vorhaben vor Ort verkürzt und bevorzugt Förderanträge bei Aktion Mensch e.V. über den Paritätischen Gesamtverband stellen (Stichwort: "Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens für inklusive Gemeinwesen", z.B. Projekt- oder Investitionsförderung).

Im ersten Quartal des kommenden Jahres möchten wir mit Ihnen das bundesweite Vorhaben und die Verbindung zu Vorortprojekten bei unseren Mitgliedsorganisationen herausarbeiten.
Dazu würden wir in einem ersten Schritt Dorf- und Lebensgemeinschaften besuchen und sie hinsichtlich ihrer speziellen Motivation, Potenziale, Herausforderungen und Vorhaben in Bezug auf die Entwicklung inklusiver Gemeinwesen befragen.
Aus den Ergebnissen könnten wir dann die Skizze für einen Projektantrag anfertigen und nach Rückmeldung der Aktion Mensch Stiftung den Hauptantrag stellen. Mit der Aktion Mensch Stiftung und den Projektpartnern aus unseren Mitgliedsorganisationen, die sich bis dahin herauskristallisiert haben sollten, würden wir dann am 23. Mai 2019 vormittags, unmittelbar vor der Jahrestagung von Anthropoi Bundesverband, über vier Stunden einen Workshop veranstalten, in dem der Projektantrag final abgestimmt werden würde.

Gerne kommen wir Anfang 2019 mit weiteren Informationen und Anfragen zur Klärung und Entwicklung des Vorhabens erneut auf Sie zu. Eine erste, grundsätzliche Interessenbekundung von Ihnen wäre für uns aber zu diesem Zeitpunkt schon sehr hilfreich!

Zurück zum Seitenanfang