Anthropoi Werkstatt-Rat

Der Anthropoi Werkstatt-Rat ist eine Versammlung von Werkstatt-Räten. Der Anthropoi Werkstatt-Rat ist angeschlossen an den Fachbereich Arbeitsleben. Die Werkstatt-Räte kommen aus unterschiedlichen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Diese Werkstätten sind Mitglied im Anthropoi Bundesverband.

Die Mitglieder des Anthropoi Werkstatt-Rates sind gewählte Werkstatträte einer WfbM. Sie vertreten die Interessen ihrer KollegInnen in den Werkstätten. Sie wurden von ihrem WfbM-Werkstatt-Rat als VertreterIn in den Anthropoi Werkstatt-Rat geschickt. Aus jeder Werkstatt können 1 oder 2 Räte entsandt werden. Die Räte verpflichten sich, regelmäßig an den Treffen einmal im Jahr teilzunehmen.

Im Anthropoi Werkstatt-Rat arbeiten die Werkstatt-Räte auf Verbandsebene zusammen. Sie tauschen ihre Fragen und Anliegen aus. Sie erarbeiten Themen. Sie wirken im Anthropoi Bundesverband mit an Entscheidungen, die sie betreffen. Sie helfen, dass in den Werkstätten die Mitwirkungsrechte aktiv beachtet werden. Es gibt regelmäßige Treffen mit der Fachbereichsversammlung von Anthropoi Arbeitsleben.

Anthropoi Bundesverband unterstützt die Arbeit der Werkstatt-Räte durch ein im Empowerment erfahrenes Team. In diesem Team arbeiten Menschen mit und ohne Assistenzbedarf zusammen. Ein eigenes Internet-Forum auf anthropoi.de fördert den gegenseitigen Austausch.


Bitte Termin vormerken: 26. Juni 2020

 

Liebe Werkstatt-Räte, liebe Frauen-Beauftragte, liebe Vertrauens-Personen!

Auf dem Foto sehen Sie unser letztes Treffen.
Das Treffen war im Herbst in Dornach in der Schweiz.
Wir haben uns damals über Berufliche Bildung ausgetauscht.
Und wir haben die internationale Zusammen-Arbeit mit Sonja Zausch kennengelernt.

Jetzt mit dem Corona-Virus hat sich unser Leben ganz schön verändert.
Wir waren lange Zeit zu Hause.
Und viele von uns haben nicht gearbeitet.

Wie geht es Ihnen?
Wie sind Sie zurechtgekommen?
Wie möchten Sie jetzt wieder anfangen zu arbeiten?
Über alle diese Fragen möchten wir uns gerne mit Ihnen austauschen.
Wir möchten uns gegenseitig berichten und uns gegenseitig stärken.

Noch können wir uns ja nicht wieder an einem Ort treffen.
Deshalb laden wir Sie zu einem Online-Treffen ein.
Das Online-Treffen findet am Freitag, den 26. Juni 2020, von 10:00 bis 11:30 Uhr statt.

Damit Sie an dem Online-Treffen teilnehmen können, brauchen Sie:
Einen Computer oder ein Tablet oder ein Smartphone.
Der Computer, das Tablet oder das Smartphone brauchen einen Internet-Zugang.
Das heißt: Sie müssen online sein.

Wenn Sie über einen Computer teilnehmen, dann muss dieser auch eine Kamera, ein Mikrofon und einen Laut-Sprecher haben.

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an arbeitsleben@anthropoi.de (nur für Mitglieder), wenn Sie an dem Online-Treffen teilnehmen möchten.
Sie bekommen dann einen Link von uns.
Über den Link kommen Sie an dem Freitag dann in unseren virtuellen Saal.


Internationale Zusammenarbeit: Sich vernetzen!

Der Anthropoi Werkstatt-Rat und der Fachbereich Arbeitsleben waren am 24. und 25. Oktober 2019 in Dornach. Und haben sich mit Sonja Zausch ausgetauscht.

Wussten Sie schon, dass es weltweit über 1.000 anthroposophische Einrichtungen gibt?

Die Zusammenarbeit zwischen allen diesen Einrichtungen organisiert der Anthroposophic Council for Inclusive Social Development am Goetheanum in Dornach in der Schweiz.

Wir sagen dazu jetzt immer kurz: Council.

Sonja Zausch ist Mitglied im Leitungs-Team des Councils.

Sonja Zausch berichtet den 40 BesucherInnen aus Deutschland: In über 50 Ländern der Erde gibt es anthroposophisch orientierte Einrichtungen.

Anthroposophische Einrichtungen gibt es in Dörfern, in großen Städten, in reichen oder armen Gegenden – überall auf der Welt.

Sie setzen sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Assistenzbedarf ein.

Die Werkstatt-Räte erfahren, dass das Leitungs-Team des Councils aus drei Team-Mitgliedern besteht: Jan Göschel, Bart Vanmechelen und Sonja Zausch.

Die drei arbeiten eng mit den KollegInnen in aller Welt zusammen.

Sonja Zausch berichtet:
«Oft wird erst eine Waldorfschule gegründet.

Und im Laufe der Jahre entsteht dann dort oft auch Bedarf nach heilpädagogischen Angeboten.

Denn die Eltern an der Waldorfschule wollen dort auch eine gute Schulbildung für ihre Kinder mit Assistenzbedarf.

Später, wenn diese Kinder erwachsen sind, brauchen sie gute Ausbildungs-, Arbeits- und Lebensmöglichkeiten.

Dann entstehen Werkstätten und LebensOrte.»

Lesen Sie hier den ganzen Bericht in Einfacher Sprache.


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