Aktuelles

Hans Werner Timm Lossen ist verstorben

Herr Hans Werner Timm Lossen ist im Alter von 76 Jahren nach schwerer Krankheit am 9. Januar 2019 über die Schwelle des Todes gegangen. Herr Lossen gehörte von 1997 bis 2008 dem Vorstand unseres Verbandes an und hat die Arbeit des Verbandes wesentlich geprägt. Insbesondere die sozial- und gesellschaftspolitische Interessenvertretung für Menschen mit Assistenzbedarf und die sie begleitenden Dienste und Einrichtungen lag ihm sehr am Herzen.
So kam es, dass Herr Lossen für unseren Verband über viele Jahre hinweg in der Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung mitgewirkt und sich im Rahmen dieser verbändeübergreifenden Arbeit in zahlreichen Fach- und Expertengremien und politischen Gesprächen auf Bundesebene für die Rechte und Anliegen von Menschen mit Assistenzbedarf erfolgreich eingesetzt hat. Als überzeugter und engagierter Fürsprecher des Gemeinschaftskonzepts der anthroposophisch orientierten LebensOrte war es Herrn Lossen sehr wichtig, insbesondere das in der UN-Behindertenrechtskonvention garantierte Menschenrecht von Menschen mit Assistenzbedarf, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, ernst zu nehmen und auf seine vorbehaltlose Umsetzung hinzuwirken.

Im Jahr 2006 wurde Herr Lossen in Nachfolge der Stifterin zum Vorsitzenden des Vorstandes der Stiftung Lauenstein gewählt, deren Zweck die Förderung und Unterstützung der heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeit auf anthroposophischer Grundlage im In- und Ausland ist. In den fünf Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit von Herrn Lossen für die Stiftung Lauenstein erfuhr diese eine grundsätzliche Neuausrichtung im Hinblick auf die Anforderungen der Zeit.

Augenhöhe und Menschenrechte

In zwei Beiträgen, die Herr Lossen für unsere Zeitschrift PUNKT und KREIS geschrieben hat, werden seine oben beschriebenen Herzensanliegen, seine unbedingte humanitäre und wertschätzende Haltung sowie seine Ideen und Perspektiven für die Entwicklungsmöglichkeiten aller Menschen in einem inklusiv gestalteten Gemeinwesen sehr anschaulich:

PuK_Michaeli_2007_Artikel_HWLossen_S._12_13.pdf
PuK_Weihnachten_2011_Artikel_HWLossen_S._22.pdf
Zurück
Zurück zum Seitenanfang