Informationen zum Coronavirus

Am 11. März 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) zu einer Pandemie erklärt. Auch in Deutschland liegen mittlerweile bestätigte Infektionen in allen Bundesländern vor. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit ähnlich einer einfachen Erkältung. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe jedoch schwer und können tödlich verlaufen. Mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen erhöht sich das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Bei vielen Menschen, die in den Einrichtungen von Anthropoi Bundesverband betreut werden, liegen Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf vor. Darum haben wir wichtige Informationen zum Coronavirus und zu Maßnahmen zur Eingrenzung seiner Ausbreitung hier zusammengestellt. Diese Seite wird aktualisiert, sobald uns neue Informationen vorliegen.

Zentrale Beschaffung von Schutzmaterialien

Ein zentrales und solidarisches Beschaffungssystem für PSA – Knappe Materialien dorthin vermitteln, wo sie am dringendsten gebraucht werden

Über den Ursprung-Handelsverbund können Mitgliedsorganisationen von Anthropoi Bundesverband aus einem zentralen Lager persönliche Schutzausrüstung (PSA) für einen Notvorrat oder im Infektionsfall bestellen. Damit soll die Beschaffung knapper und schwer zu beschaffender Materialien im Bedarfsfall gesichert und erleichtert werden. Das Sortiment umfasst  MNS-Masken, FFP2-Masken,  beschichtete Einweg-Schutzkittel und Stoffkittel. Desinfektionsmittel werden im Notfall über regionale Netzwerke bereitgestellt.

Im geschützten Bereich unserer Internetseite stehen Verbandsmitgliedern zusätzliche interne Informationen zur Verfügung. Verwenden Sie dazu bitte rechts oben den Button Login um sich im Mitgliederbereich anzumelden.

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung (Update: 28.07.2020)

Das RKI hat Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht. In dem 21 Seiten starken Papier sind Empfehlungen zusammengefasst, die bisher bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden und somit nicht neu sind. Einzelne Empfehlungen sind bereits Bestandteil mancher Landesverordnungen. Das RKI ist hier auch einer Bitte von uns nachgekommen, in seinen Empfehlungen auch weitere stationäre Einrichtungen des Wohnens, wie bspw. Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, zu adressieren. Folgende Punkte möchten wir gesondert hervorheben:

In Kapitel 2.2. erweiterte Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen geht das RKI explizit auf die Kohortierung ein und empfiehlt bei SARS-COV-2 Nachweisen 3 Bereiche räumlich und personell voneinander abzugrenzen (S. 7): für Nicht-Fälle, für Verdachtsfälle und für Covid-19-Fälle mit fest zugeordnetem Personal.

Kapitel 4 beinhaltet einen Interims-Leitfaden für die Durchführung einer aktiven Surveillance in den Einrichtung, der kontinuierlich an neu gewonnene Kenntnisse und sich ändernde Bedingungen angepasst werden soll. Darin äußert sich das RKI auch zur Indikation von Tests auf SARS-Cov-2. Da es sich um eine Risikopopulation handelt, sollte die Veranlassung von diagnostischen Tests auf Sars-Cov-2 sehr niedrigschwellig und ohne Zeitverzug erfolgen (S. 15). Das Verfahren der Testung wird beschrieben und auf die Orientierungshilfe Covid-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe für Ärzte verwiesen. In Bezug auf  das Monitoring des Personals auf Covid-19 sollte laut RKI in besonderen Situationen wie Hoch-Risiko-Einrichtungen (z.B. sehr große Einrichtungen mit einer sehr dichter Belegung oder Einrichtungen in Regionen mit einer hohen Inzidenz von Covid-19-Erkrankten)  die Möglichkeit zum wöchentlichen (oder häufigeren) Testen vor Arbeitsbeginn möglicherweise als "point of care" Diagnostik auf Umsetzbarkeit geprüft werden (S. 19).

Anhänge zur Veröffentlichung, wie z.B. Musterformblätter zur Dokumentation des klinischen Monitorings sollen laut RKI in Kürze folgen.

Update vom 23.04.2020: Link auf die neueste Version des Dokuments aktualisiert.

Update vom 06.05.2020: Auf die neueste Version des Dokuments aktualisiert. Änderungen finden sich in den Abschnitten 2.3, 4.2.2 und 4.2.5.2.

Update vom 28.07.2020: Das RKI hat die Abschnitte 3.1, 3.2, 3.3, 3.6 und 5.3.3 aktualisiert.

Informationen zum Umgang mit Infizierten in Wohneinrichtungen (Stand 28.07.2020)

Update vom 28.07.2020:

Allgemeine Informationen zur Vorbeugung von Infektionen (Stand 28.07.2020)

Update vom 28.07.2020:

Videos zur Stärkung der Resilienzkräfte von stART international (Stand 30.03.2020)

Schulen, Hochschulen und Kindergärten sind geschlossen und die Bewegungsfreiheit aller wird eingeschränkter. Dies führt zu Angst und Verunsicherung und zu einer starken Zunahme von toxischem Stress bei den Menschen – bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen. Mit der Reduzierung der Folgen eines solchen Stresses und der Stärkung der eigenen Resilienzkräfte beschäftigt sich stART international seit Jahren. In ihrem Youtube-Kanal sind jetzt über 50 Übungen eingestellt. Die Übungen sind zur direkten Anwendung und Stärkung gedacht und sind unter therapeutischem Gesichtspunkt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene hilfreich. Zum Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCamZieapqFv7S1WM_2dQz_A/

Notfallpädagogische Hotline und Videos zur Entängstigung (Stand 25.03.2020)

Die Ambulanz für Notfallpädagogik am Parzival Zentrum Karlsruhe hat in Kooperation mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners/Notfallpädagogik und der Ambulanz für Notfallpädagogik München eine Hotline eingerichtet. Diese Hotline wird ab Dienstag, den 24.03.2020 täglich von 9 bis 21 Uhr für Eltern aber auch für Kinder und Jugendliche erreichbar sein, die sich in ihrem häuslichen Umfeld überfordert, geängstigt, destabilisiert oder bedroht fühlen. Ihnen soll in einem notfallpädagogischen Beratungsgespräch psychosoziale Erste Hilfe angeboten werden.
 
Die Beratungshotline ist  täglich  09.00-21.00 Uhr unter 0721/68 07 86 622 zu erreichen.

Auf ihrem Youtube-Kanal bieten die Freunde der Erziehungskunst auch eine Reihe von Videos an, die mit Hinweisen, Ratschlägen und Beispielen aus der notfallpädagogischen Praxis zur psychosozialen Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden können. Sie finden die Videos hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL-fmg5oDFuvJbEpwebNkezF9XHpWsb6t1

Barrierefreie Informationen zu Corona (Stand 24.03.2020)

Auf der Internetseite der Aktion Mensch findet sich eine Übersicht mit Informationen zu Corona in verschiedenen barrierefreien oder barrierearmen Varianten.

Rundschreiben zu COVID-19 / Coronavirus an die Waldorfschulen (Stand 24.03.2020)

Vom Bund der Freien Waldorfschulen hat uns ein Rundschreiben erreicht, in dem Informationen zum Umgang von Schulen in freier Trägerschaft mit der aktuellen Pandemie erläutert werden. Insbesondere geht es um behördliche Zuständigkeiten, Einrichtungsschließungen und die Kompensation des ausgefallenen Unterrichts, arbeitsrechtliche und wirtschaftliche Fragen, Klassenfahrten, Urlaub und Stornokosten bei abgesagten Fahrten.

Absage von Veranstaltungen des Bundesverbandes (Stand 13.03.2020)

Der Vorstand von Anthropoi Bundesverband hat in seiner Sitzung am 9. und 10. März 2020 aufgrund der Gefährdungslage durch das Coronavirus beschlossen, Veranstaltungen des Bundesverbandes abzusagen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Alternativ könnten bestimmte Veranstaltungen auch als Webkonferenzen stattfinden. Auf diese Weise sollen Menschen mit einem gesundheitlichen Risiko in den Mitgliedsorganisationen geschützt werden und ein Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus geleistet werden.

Informationen zu versicherungs- und arbeitsrechtlichen Fragen (Stand 13.03.2020)

  • Der Paritätische Gesamtverband hat in einem Dokument die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und -gebern zusammengestellt. Die darin genannten Anlagen finden Sie unter "Informationen zum Umgang mit Infizierten" (Merkblatt des Landratsamts München) und untenstehend (Fragen und Antworten zu Kurzarbeit). Die Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen enthalten über die im Merkblatt des Landratsamts München genannten keine weiteren Informationen und sind hier nicht wiedergegeben. (Stand 11.03.2020)
  • Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung liegen uns vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor.
  • Eine Risiko-Abschätzung und Informationen darüber, was durch gängige Allgefahrendeckungs- und Betriebsschließungsversicherungen versichert ist, liegt von der Ecclesia Versicherung vor.
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