Wie kann ich in Kontakt bleiben, wenn ich Kontakte meiden soll? Die Idee des gemeinsamen Spaziergangs am BaSiG-Beispielort und anderswo.

BaSiG? Hier geht es zur Projekt-Seite von 'Beiträge des anthroposophischen Sozialwesens für inklusive Gemeinwesen'.

(c) May Blombach

Es ist angenehmer von Mensch zu Mensch in Kontakt zu sein, als sich nur digital auszutauschen. Und ist es nicht nach all der Kontaktlosigkeit auch produktiver? Nur: Wie soll das „Pandemie-sicher“ gehen?

Frische Luft. Natur. Viel Raum. Das erfreut doch fast jede und jeden!
Warum also nicht einmal draußen besprechen statt zu telefonieren oder per Video-Konferenz zu sprechen?
Das ermöglicht Kontakt zur Natur und Kontakt zu den Mitmenschen.
Verbundenheit mit dem Umfeld. Die Natur schafft einen Gesprächsraum, der anregt.
Persönliche Wahrnehmung, die ohne Rechnerlüftung läuft, sondern mit Wind und Wetter. ‚Dialog-Spaziergänge‘ werden in modernen Management-Schulungen gerne angewandt.
Warum sollten sie nicht auch für die „einfache Besprechung“ gut sein?

Diese Gedanken gingen dem ersten Spaziergang zum Austausch voraus.
Die Erfahrungen waren durchweg positiv!
Der Kontakt ist wiederhergestellt und der Raum eröffnete auch kurzen persönlichen Austausch. Außerdem konnte mit dem gebotenen Abstand auch ein ungezwungener, beiläufiger, ja geradezu „natürlicher“ Kontakt mit anderen Menschen am Beispielort im „Schutz der Frischluft“ erfolgen. Und so gab es ein paar kurze Plaudergespräche auf dem Hof oder vor dem Pausenraum.

Zur Nachahmung empfohlen.

____________________________
Text von Dirk Posse

Zurück

                  

Zurück zum Seitenanfang